Aktuelle Meldungen

PDF Download

Die bekanntesten Karies-Mythen -
wahr oder falsch?

© Nobilior / Fotolia.com

Gesunde Zähne sind die Basis für ein schönes Lächeln und einen selbstbewussten Auftritt. Aktuell haben allerdings 99 Prozent der über 34-jährigen Deutschen kein kariesfreies Gebiss.1 Hier gilt es, aktiv zu werden und etwas zur eigenen Zahngesundheit beizutragen. Rund um die richtigen Zahnpflegetipps finden sich jedoch zahlreiche, teils widersprüchliche Informationen. Um Klarheit zu schaffen, nimmt Wrigley passend zum Tag der Zahngesundheit am 25. September die fünf bekanntesten Karies-Mythen ins Visier.

Mythos: Zwei Minuten Zähneputzen ist für jeden optimal.

Falsch! Eine pauschale Empfehlung für die Zahnputzdauer ist wissenschaftlich nicht haltbar.2 So reichen bei einigen Menschen zwei Minuten, andere benötigen mehr. Wichtig ist, dass die bakterielle Plaque entfernt wird, und zwar an der Innen- und Außenseite der Zähne, auf den Kauflächen und in den Zahnzwischenräumen. Für die optimale Putzdauer empfiehlt sich eine Rücksprache mit dem Zahnarzt.

Mythos: Auf Süßigkeiten muss verzichtet werden, damit die Zähne gesund bleiben.

Falsch! Ein strikter Verzicht muss nicht sein – das wäre ja auch schade.
Wichtig sind eine ausgewogene Ernährung und ein verantwortungsbewusstes Maß an Süßigkeiten. Für eine zahngesunde Ernährung sollte jeder pro Tag mehr als vier zuckerhaltige Snacks vermeiden. Wichtig ist vor allem, nach dem Genuss die Zähne zu pflegen.3

Mythos: Zuckerfreie Kaugummis tragen zur Zahnpflege bei.

Richtig! Nach jeder Mahlzeit, sei es ein Snack oder auch ein Glas Apfelsaftschorle, bauen Bakterien Zucker und Stärke ab. Dabei entstehen Plaque-Säuren und der pH-Wert sinkt in den sauren Bereich. Die Plaque-Säuren greifen die Zahnoberfläche an und entziehen ihr wichtige Mineralstoffe. So kann Karies entstehen. Durch das Kauen von zuckerfreiem Kaugummi wie z. B. Wrigley’s Extra Professional wird der Speichelfluss erhöht. Der Speichel hilft dabei, die kariesverursachenden Plaque-Säuren zu neutralisieren und den Zahnschmelz zu remineralisieren.

Mythos: Elektrische Zahnbürsten sind besser.

Richtig! Für eine gute Zahnpflege sind je nach Vorliebe eine elektrische oder eine Handzahnbürste geeignet. Elektrische Zahnbürsten sind jedoch effektiver.4

Mythos: Jeder Mensch ist gleichermaßen anfällig für Karies.

Falsch! Beispielsweise sind die Zähne und das Zahnfleisch von Frauen in der Schwangerschaft besonders gefährdet. Hintergrund ist die Hormonumstellung des Körpers. Schwangeren wird daher empfohlen, ab dem vierten Monat häufiger als zweimal täglich die Zähne zu putzen. Für die Zahnpflege zwischendurch haben sich auch in diesem Fall zuckerfreie Kaugummis zur Zahnpflege bewährt.5

1 Robert-Koch-Institut, Gesundheitsberichterstattung des Bundes, Heft 47: Mundgesundheit, 2009.
2 DGZ Wissenschaftliche Mitteilung „Empfehlungen zur Kariesprophylaxe“ (http://www.dgz-online.de/?Aktuelles).
3 Ebd.
4 Ebd.
5 WOHP Info-Flyer „Fit und gesund durch die Schwangerschaft“ (http://www.wrigley-dental.de/images/itempics/item_405_pdf_1.pdf).

Bilder

Abbildung pH-Kurve

Abdruck unter Quellenangabe "Wrigley". Rückfragen an die Wrigley-Pressestelle unter der Rufnummer 089 - 66 510 434 oder per Mail an pressestelle@wrigley.com.

Schließen
Abbildung pH-Kurve
 


zurück